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klassisches Sauerkraut

Aktualisiert: 15. Aug. 2022

Genauso einfach wie die Zutatenliste gestaltet sich auch das die Herstellung von klassischem Sauerkraut.


Was du brauchst:

  • 1kg Weißkohl

  • 1 Zwiebel

  • 20g Salz zum Bestreuen

  • 1TL Kümmel (ganz)

  • 5 Wacholderbeeren

  • Salzlake (20g Salz/l)


So wird's gemacht:


Du entfernst die äußeren 2-3 Blätter deines Kohls und legst sie beiseite. Danach schneidest du den Kohl in Viertel und anschließend werden Kohl und Zwiebel in etwa 5mm dicke Streifen geschnitten oder gehobelt. Den Strunk des Kohls entsorgst du. Je nach Geschmack kannst du die Zutaten aber auch kleiner schneiden oder hobeln.


Anschließend gibst du den zerkleinerten Kohl in eine Schüssel, bestreust ihn mit etwa 20g Salz pro kg und lässt ihn so eine halbe Stunde ziehen.


Nach dieser halben Stunde wird geknetet, bis der Kohl im eigenen Saft schwimmt. Das kann auch mal 15-20min dauern.


Danach fügst du die restlichen Zutaten hinzu und drückst die Wacholderbeeren leicht an, bevor du sie untermischst.



Zum Schluss kommt alles in ein Glas und wird falls nötig mit 2%iger Salzlake bedeckt. Das sind also 20g Salz auf einen Liter Wasser. Dein Kraut sollte sich auf jeden Fall etwa 5cm unter der Salzlake befinden, da es sich in den kommenden Tagen wegen der Kohlendioxid-Produktion etwas ausdehnen wird.


Ganz oben drauf kommen die ganzen Kohlblätter, die du am Anfang auf die Seite gelegt hast. Zusätzlich kannst du auch ein Glas oder andere Hilfsmittel zum Beschweren verwenden. Wichtig ist, dass alles unter der Oberfläche deiner Lake bleibt, da sich sonst leichter Schimmel bilden kann.


Dein Kraut bleibt jetzt 3-6 Wochen bei Zimmertemperatur stehen und beginnt zu blubbern. Einmal am Tag kannst du die überschüssige Luft aus dem Kraut pressen, damit wieder alles unter der Oberfläche liegt.


Dabei darfst du dich vom Geruch des produzierten Gases nicht abschrecken lassen.


Nach drei Wochen kannst du dein Kraut das erste Mal kosten und wenn es dir sauer genug ist, in den Kühlschrank stellen. So verlangsamst du den Fermentierungsprozess.


Du kannst natürlich noch weitere Zutaten zu deinem Kraut hinzufügen und nach Belieben experimentieren.


Wenn du gerne scharf isst, kannst du zum Beispiel Chilis hinzufügen und deinem Kraut so die richtige Schärfe verleihen. Der Fantasie sind in diesem Fall keine Grenzen gesetzt.


Nun wünsch ich dir viel Spaß bei der Herstellung deines eigenen Sauerkrauts und viele interessante Verkostungen.

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