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Kimchi Rezept

Aktualisiert: 15. Aug. 2022

Kimchi hat vor allem in Japan und China eine lange Tradition. Als Kimchi wird dort allerdings nicht ein spezielles Ferment bezeichnet, wie bei uns, sondern so ziemlich jedes fermentierte Gemüse. Die meisten Haushalte besitzen dort sogar einen extra Kühlschrank für Kimchi.


Zusätzlich zu den unten genannten Zutaten benötigst du saubere Gläser. Diese kannst du entweder vor dem Fermentieren im Geschirrspüler reinigen oder bei 100°C 10 Minuten ins Backrohr stellen.


Du brauchst dazu:


2 Stück Chinakohl (1-1,5kg)

1 Stück Winterrettich

3 große Karotten

3 Birnen

1 daumengroßes Stück Kurkuma

1 daumengroßes Stück Ingwer

1 Bund Frühlingszwiebeln

5-10 Knoblauchzehen

30g Chiliflocken

0,5 Tl geriebener Pfeffer

5 EL Sojasoße




So geht's:


Zuerst reinigst du den Chinakohl unter fließendem Leitungswasser und entfernst 2-3 Blätter von ganz außen. Diese wirfst du aber nicht weg, sondern lässt sie ganz. Du wirst sie ganz zum Schluss noch brauchen.


Dann füllst du eine große Schüsseln mit 2 Litern lauwarmen Wasser und löst darin 100g Salz auf. Vom Chinakohl schneidest du jetzt den Strunk heraus und legst die einzelnen Blätter ins Salzwasser. Dabei achtest du darauf, dass sich zum Schluss möglichst alles unter Wasser befindet. Dazu kannst du Teller oder ähnliches als Gewicht nehmen.


So lässt du den Chinakohl 10-24 Stunden stehen, bevor es weiter geht.



Nach der Einweichzeit nimmst du den Chinakohl aus der Salzlake, spülst ihn gründlich ab und lässt ihn in einem Sieb ca. 30min gut abtropfen. Die Salzlake stellst du für später beiseite.


Anschließend schneidest du den Chinakohl in Mundgerechte Stücke oder Streifen.


Karotten, Rettich und Birnen reibst du in eine Schüssel. Kurkuma, Ingwer und Knoblauch werden kleingehackt. Auch die Frühlingszwiebel werden in feine Scheiben geschnitten.


Bis auf den Chinakohl kommen jetzt alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und werden etwa 5 Minuten gut durchgeknetet, bis Wasser zu entweichen beginnt.


Zum Schluss kommt noch der geschnittene Chinakohl hinzu und alles wird sorgfältig vermischt aber NICHT mehr geknetet.


Wenn auch dieser Vorgang abgeschlossen ist, füllst du dein Kimchi in ein gereinigtes Glas (oder mehrere Gläser). Dabei solltest du darauf achten, das Glas nur etwa 3/4 zu füllen, damit die spätere Gasbildung dein Glas nicht sofort zum Überlaufen bringt.


Du befüllst dein Glas am besten Schicht für Schicht und drückst beim Befüllen gleich die Luft heraus. Falls du zum Schluss noch Flüssigkeit benötigst, um dein Kimchi mit Lake zu bedecken, kannst du die Lake, in der du Anfangs den Chinakohl eingelegt hast 1:1 mit Wasser verdünnen und in deine Gläser füllen, bis alles bedeckt ist.


Nun kommen die ganzen Kohlblätter vom Beginn des Rezepts zum Einsatz. Um zu Verhindern, dass Chiliflocken oder kleine Gemüsestücke an der Oberfläche schwimmen, legst du die Blätter ganz oben auf dein Kimchi aber ebenfalls unter die Wasseroberfläche.


Zum Schluss beschwerst du dein Kimchi noch mit einem Glas oder ähnlichem, damit alles unter der Wasseroberfläche bleibt. Als letztes verschraubst du deine Gläser leicht und wartest, bis dein Kimchi fertig ist. Zwischendurch kann es sein, dass du dein Ferment hinunterdrücken musst, weil die Gasblasen dein Gemüse an die Oberfläche drücken. Dabei sollte das Glas so kurz wie möglich geöffnet werden. Diese Gelegenheit kannst du auch gleich zum Kosten deiner Kreation nutzen.


Du kannst dein Kimchi jetzt ganz nach Geschmack von 3 Tagen über mehrere Monate oder sogar Jahre bei Zimmertemperatur fermentieren lassen. Ich empfehle allerdings drei Wochen, um den besten Geschmack zu erzielen. Fertiges Kimchi lagerst du am besten im Kühlschrank.



Nun wünsche ich dir gutes Gelingen und viel Spaß bei deiner Kreation. Sollten zwischendurch Fragen auftauchen, kannst du sie gerne in die Kommentare schreiben oder mich direkt kontaktieren.

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