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Home Gym - aller Anfang

Aktualisiert: 15. Aug. 2022

Wir haben uns jetzt endgültig dazu entschlossen, unser eigenes Home Gym einzurichten. Wie es dazu gekommen ist erfährst du in diesem (extrem komprimierten) Beitrag über die letzten 5 Jahre unseres Trainingsalltags.



Pumpen oida...


Ende 2014 habe ich mich dazu entschlossen, mit dem Krafttraining zu beginnen. Am Anfang dachte ich mir, dass eine Hantelbank mit Lang- und Kurzhanteln und ein paar Scheiben schon ausreichen werden. Die Bank stand in einem sehr kleinen Kellerraum (ca. 3 m²). Hier habe ich anfangs alleine, dann mit meiner Freundin gemeinsam trainiert.


Der Boden war gefliest und mit der Langhantel hatte man vor und hinter sich insgesamt einen Meter Platz. Hinter dem Rücken eine Wand mit einem kleineren Aquarium und nicht weit vor dem Körper ein größeres Aquarium. Diese Umstände ließen also keine Fehler zu.


Als ich schließlich irgendwann bei 50kg Kniebeugen angelangt war, wurde das Setup schon zur eigenen Übung. Da die Hantel nicht aus einem Rack gehoben werden konnte, sondern vom Boden aus, über den Kopf, auf den oberen Rücken gebracht werden musste.


Die Oberkörper- Übungen machten wir einen Stock höher in unserem Zimmer mit Lang- und Kurzhanteln. Dabei entwickelte sich nicht gerade das beste Raumklima, da wir das Fenster wegen der lauteren Musik nicht geöffnet haben.



Das Training funktionierte für den Anfang und für die gegebenen Umstände ziemlich gut. Doch wir fragten uns, wie es wohl wäre, in einem "richtigen" Gym zu trainieren und beschlossen deshalb nach fast einem Jahr Training zu Hause, einmal zu einem Probetraining zu gehen.



Im Gym - lets push it


Im neuen Gym angemeldet, trafen wir uns meistens gleich nach der Arbeit zum Training. Das funktionierte ganz gut und wir waren bis auf ein paar Kleinigkeiten zufrieden. Die Angestellten hatten so gut wie keine Ahnung vom Training selbst und das sah man ihnen auch an. Wir lernten also alles über Training und Ernährung von Youtubern, Bücher und Zeitschriften.


So trainierten wir also 2 Jahre in diesem Gym. Schließlich suchten wir uns aber ein anderes, das weniger weit von unserem neuen Wohnort entfernt lag und wir auch einmal etwas anderes ausprobieren wollten.



New Gym - new try


Als wir uns in einem Vereinshaus mit Fitnessraum angemeldet hatten, standen uns natürlich nur die notwendigsten Geräte zur Verfügung. Dafür war fast nie etwas los und man hatte Ruhe beim Trainieren.


Wenn aber (besonders im Kraftraum) etwas kaputt war, dauerte es ziemlich lange, bis es wieder repariert wurde, beziehungsweise waren die Reparaturen oft sehr fragwürdig und mangelhaft. Dazu kam, dass das Equipment bei steigenden Preisen immer weniger wurde (einfach weggeräumt und eingesperrt) bzw. in die falschen Geräte investiert wurde.



Immer öfter hörten wir in den sozialen Medien von einem bestimmten Fitnessstudio in Wien, nämlich "DAS GYM", welches wir uns aufgrund der vielen positiven Berichte auch einmal selbst ansehen wollten.



Die heiligen Hallen


In diesem Gym in Wien angekommen, stellten wir fest, dass es hier wirklich an nichts mangelte. Hier hatte sich nicht einfach irgendjemand von einem einzigen Ausstatter das gesamte Sortiment andrehen lassen, sondern mit einer Passion und Hingabe für alles, was mit Training zu tun hat und mit liebe zum Detail ein Studio eingerichtet. Mit den besten Maschinen auf dem Markt, von den unterschiedlichsten Ecken auf dieser Welt gekauft und nach Wien geschafft.


Sobald man diese Hallen betritt, bleibt einem nichts anderes übrig, als hart zu trainieren und seine Grenzen dabei ins Jenseits zu verfrachten. Unser erster Besuch dort war schon fast eine Überforderung. Wir hatten davor noch nie so ein Gym gesehen, das jemand so betreut, als wäre es sein Lebenswerk. Wie ein Block Marmor, an dem jeden Tag ein wenig herumgeformt wird und der jeden Tag ein Stück perfekter wird.



Nachdem wir ein paar mal dort trainiert hatten, war uns klar, wie das Gefühl beim Training und die passende Atmosphäre aussehen kann und das wollten wir nicht mehr missen. Da wir aber nicht jeden Tag nach Wien fahren können, mussten wir uns selbst etwas einfallen lassen.



Die Idee


Wir machten uns darüber Gedanken, wie wir es am besten schaffen, ein Stück dieser Trainingsatmosphäre in unser eigenes Training zu integrieren. Am besten wäre auch ein Raum, in dem sich auch jemand wirklich Gedanken darüber macht, was man für hartes Training benötigt wird und was getrost draußen bleiben kann. Wenn das Ganze dann auch noch mit Liebe betreut wird, wäre das natürlich am besten.


Da wir in unserer Umgebung nichts gefunden haben, das auch nur annähernd diesen Anforderungen entspricht, kamen wir zu dem Entschluss, uns ein eigenes Home Gym in unserem Keller einzurichten, da wir noch einen Raum frei haben.



DAS HOME GYM - we build it


Wir begannen also zu überlegen, was wir alles benötigen, um einen Trainingsraum einzurichten in dem möglichst nichts fehlt. Es sollten horizontale und vertikale Zug- und Drückübungen möglich sein. Auch die Beine sollten in unserem Gym nicht zu kurz kommen. Von den Geräten her waren wir auf der Suche nach den stabilsten, die wir innerhalb unseres Budgets finden konnten. Ein kleines Gym für die Ewigkeit sozusagen. So viel wie möglich gebraucht zu kaufen war uns auch ein großes Anliegen.


Für dieses Home Gym auf einer Fläche von 12m² haben wir ein Budget von 4.000€ festgelegt. Was genau alles in diesem Raum Platz finden soll, und auch warum wir uns für diese Produkte entschieden haben, beschreibe ich in einem der nächsten Blogbeiträge.



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