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Die Angst vor zu viel Muskulatur - warum du sie ablegen solltest

Aktualisiert: 15. Aug. 2022

Es gibt einige Gründe, warum man auch als Frau schwere Gewicht bewegen sollte.

Viele schrecken aber davor zurück, weil sie glauben, innerhalb kürzester Zeit Muskelberge aufbauen zu können. Ein sehr wesentlicher Punkt, der diese Annahme widerlegt, ist der Testosteronspiegel. Mit einem Bruchteil dieses Hormons - im Vergleich zu Männern - im Blut, musst du als Frau meistens wesentlich härter und länger Kraftsport betreiben, um die gleichen Ergebnisse zu erzielen.


Wie wir weiterhin wissen, passiert Muskelaufbau nicht über Nacht sondern ist das Ergebnis Monate- und Jahrelanger harter Arbeit. Du kannst diesen Prozess also jederzeit stoppen, wenn du meinst, genug Muskulatur aufgebaut zu haben.


Doch welche Vorteile bietet dir mehr Muskelmasse?


Heute nennen wir ein paar dieser Punkte, weshalb es durchaus Sinn macht, an sein Limit zu gehen und schwer zu trainieren:





Stabilität


Nehmen wir zum Beispiel eine Kniebeuge. Richtig ausgeführt, stärkt sie nicht nur die Beine, sondern auch nahezu den gesamten Rücken, die Bauchmuskulatur, und viele kleinere Muskeln, die für die notwendige Stabilität sorgen.


Geht man in dieser Übung auch noch an sein Limit, werden sich sehr schnell erste Erfolge bemerkbar machen, und auch die Bewegungen im Alltag fallen um einiges leichter.


Mit einem Home-Workout und ein paar kleinen Hanteln kann man auch Variationen dieser Übung ausführen, jedoch gelangt man bei solchen Workouts bald an die Grenzen seiner Möglichkeiten.



Knochendichte


In Österreich leidet jede 3. Frau über 50 an Osteoporose. Der Grund dafür sind meist zu schwach beanspruchte Knochen.

Durch schweres Training kann man die Knochendichte erhöhen und so Osteoporose vorbeugen bzw. sich davor schützen.

Um die Knochendichte zu steigern benötigt man allerdings einen wirksamen Reiz, der nicht durch rosa 0,25kg- Hanteln erreicht wird.




gesunde Gelenke


Unsere Bandscheiben zum Beispiel, werden nur bis zu unserem zweiten Lebensjahr mit Nährstoffen versorgt.

Danach muss der Nährstoffaustausch durch zusammendrücken und auseinanderziehen der Bandscheiben erfolgen ( Hydration und Dehydration ).

Sehr effektiv passiert das im Training, wo z.B. Kreuzheben und Klimmzüge auf dem Plan stehen.


Wer die meiste Zeit des Tages sitzt oder auch lange steht, sollte sich Gedanken über genügend ausgleichende Bewegung und Training machen.

Oft ist man am Abend um 2-3 cm kleiner als in der Früh. Das passiert durch den Flüssigkeitsverlust in den Bandscheiben und Gelenken, der nicht ausgeglichen wird.




ein höherer Kalorienverbrauch


Muskulatur ist ein sehr stoffwechselaktives Gewebe (es verbraucht Kalorien) und dein Körper ist ohne Training und die passende Ernährung nicht bereit dazu, dieses Muskelgewebe freiwillig zu erhalten.


Erhältst du deine Muskulatur aber durch regelmäßiges Training oder baust diese dadurch weiter auf, verbrennst du mehr Kalorien und kannst mehr essen. Das erleichtert einerseits das Abnehmen und hilft dir andererseits, eine Diät länger durchzuhalten.




Fit im Alter


Auch die Schnellkraft der Muskeln nimmt mit dem Training zu. Man kann also schneller mehr Kraft entwickeln. Im Alter ist das vor allem beim Abfangen von Stürzen von Vorteil, wenn man zum Beispiel über eine Teppichkante stolpert.


Umso Älter du wirst, desto mehr Muskulatur geht auch verloren, wenn man nichts dagegen unternimmt.


Schweres Krafttraining kann darüber entscheiden, ob du später einmal auf Hilfe angewiesen sein wirst oder dich bis an dein Lebensende selbstständig und geschmeidig bewegen kannst.


Außerdem wird deine Haut straffer, deine Blutwerte verbessern sich, du hast mehr Ausdauer und bist nach dem Training besser drauf. Und das sind nur wenige der positiven Nebeneffekte von Krafttraining.


Wie du siehst, gibt es also keinen Grund, der gegen schweres Training auch für Frauen spricht.






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